Der Film „Monsieur Moiré“ entstand in einem außergewöhnlichen künstlerischen Prozess: Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Fluchterfahrung, setzten sich gemeinsam mit der Frage auseinander, was Freiheit bedeutet – wo sie beginnt, wo sie endet, und warum sie für manche unerreichbar bleibt. Aus diesen Begegnungen entstanden mehrere abstrakte Räume als Bühnenbild , das Sehnsüchte, Brüche und Perspektiven miteinander verwebt. Im Zentrum steht Wassiou Soumaila als Monsieur Moiré, der sich auf eine poetische Reise durch Räume zwischen Wirklichkeit und Illusion begibt – real Gebautem und KI-generierten Elementen, die sich unmerklich ineinander verschieben. Auf seinem Weg durch diese künstliche Landschaft reflektiert er sein Erlebtes, seine Erinnerungen und die ständige Suche nach Freiheit – nach einem Ort, an dem er einfach sein darf. Märchenhaft und verstörend zugleich entfaltet der Film ein vielschichtiges Bild der Freiheit: voller Hoffnung, Schmerz und Selbstreflexion. Monsieur Moiré wird zum Sinnbild eines Menschen, der nicht als das gesehen wird, was er ist, sondern als Störfaktor – wie der Moiré-Effekt selbst: ein schillerndes, unbeabsichtigtes Nebenprodukt, das Wahrnehmungen überlagert und neue Bilder von Identität entstehen lässt.

















































